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Projekte

• 2009
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Lokales Kapital für Soziale Zwecke


• Projekte 2003-2008



Projektaufruf

Die Koordinierungsstelle "STÄRKEN vor Ort" Schwedt/Oder sucht für die 3. Förderperiode (2011) neue Projektvorschläge!

Der Förderzeitraum ist maximal vom 01.01.2011 bis 31.12.2011.
Die Fördersumme beträgt maximal 10.000,00 Euro.

Weitere Informationen über die Förderbedingungen des Programms finden Sie unter >Was ist STÄRKEN vor Ort > Das Programm


Termine

01.12.10 - Abgabeschluss für Anträge
08.12.10 - Vergabebeiratssitzung
09.02.11 - Abgabeschluss für Anträge
23.02.11 - Vergabebeiratssitzung
13.04.11 - Abgabeschluss für Anträge
27.04.11 - Vergabebeiratssitzung
08.06.11 - Abgabeschluss für Anträge
22.06.11 - Vergabebeiratssitzung




Info Stärken vor Ort - Was ist Stärken vor Ort?

Das Programm STÄRKEN vor Ort übernimmt das erfolgreiche Instrument des Einsatzes von lokalem Kapital für soziale Zwecke aus dem Vorgängerprogramm und wird zugleich stärker als bisher auf jugend- und gleichstellungspolitische Ziele ausgerichtet. Das Programm verfolgt einen niedrigschwelligen Ansatz und will diejenigen ansprechen, die durch die Regelförderung oder andere adressatenspezifische Angebote nur schwer erreichbar sind. Um eine bestmögliche Unterstützung der jungen Menschen und Frauen zu erzielen, sollen bestehende Förderangebote, z.B. Länder- und Bundesprogramme, insbesondere auch kommunale Angebote ergänzt und mit der Umsetzung des Programms verknüpft werden. Die Programmumsetzung erfolgt dezentral in den ausgewählten Fördergebieten durch lokale Koordinierungsstellen und das lokale bzw. regionale Netzwerk. Die Mikroprojekte werden vor Ort durch einen Begleitausschuss ausgewählt, in dem sich alle relevanten Akteure sowie die Bewohnerinnen und Bewohner und die Adressaten des Programms engagieren sollen. Grundlage der Förderentscheidung ist der Lokale Aktionsplan, den alle Beteiligten zur Förderung der Adressaten erarbeiten und umsetzen.


Das Programm:
Die lokale Dimension der Europäischen Beschäftigungsstrategie.
Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereitgestellt.

2009 bis 2011:
Ausrichtung auf Jugendliche, junge Menschen und Frauen
- Verbesserung ihrer beruflichen Integration
- gerichtet an alle Personen bzw. Akteure, die auf eine verbesserte berufliche Integration der Adressat(inn)en hinwirken

Grundsatz:
Förderung mit direkter Beteiligung der Zielgruppen
- Förderung von Projekten, die in ihrer Wirkung auf die Integration benachteiligter junger Menschen oder Frauen am beruflichen (Wieder-)Einstieg abzielen

Ziele:
erfolgreiche soziale, berufliche oder schulische Integration von benachteiligten jungen Menschen
- erfolgreiche berufliche Integration von Frauen mit Problemen beim Einstieg oder Wiedereinstieg ins Erwerbsleben
- Förderung von Teilhabe und CHancengleichheit und Bildung der Zielgruppen durch eigene Aktivierung sowie die Aktivierung zivilgesellschaftliche Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure

Zielgruppen:
Jugendliche und junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund
- Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Förderung:
max. 10.000,00 € pro Maßnahme
- Personalausgaben
- Sachausgaben (einzeln bis 150,00 € netto)

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Info Stärken vor Ort - Wo kann man sich für eine Förderung bewerben?

Anträge auf Förderung können bei der lokalen Koordinierungsstelle, Frau Bittner, eingereicht werden.
Die notwendigen Formulare finden Sie hier.

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Formulare - Download

Projektanträge sind per mail einzureichen!

• Stärken vor Ort - Projektformular 2010
• Finanzierungsplan - Formular
• Belegnachweis - Formular
• Projektbericht - Formular

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Projekte - 2009

Mikroprojekt 1 - Aktivitäten für Frauen zum Wiedereinstieg in die Arbeitswelt

Träger:
Frauenverein Schwedt e. V.
Frauenzentrum
Telefon/Fax: 03332 - 515757
frauenzentrum@swschwedt.de

In Gesprächen mit Besucherinnen des Frauenzentrums und an Info-Ständen bei kommunalen Höhepunkten wurde von vielen Frauen die Bitte geäußert, Angebote zur Unterstützung von Frauen für den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt im Frauenzentrum zu initiieren.

Das Frauenzentrum bietet dafür die idealen familienfreundlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. Kinderbetreuung bei allen VeranstaltbrEN vor Ort" bietet mit der Bereitstellung finanzieller Mittel eine optimale Lösung, um Aktivitäten und Angebote zur Chancenverbesserung zum Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu initiieren.

Ziele:
1. Stärkung des Selbstbewußtseins und Verbesserung der Eigenverantwortlichkeit
2. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
3. Erhöhung der Chancen zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation


Diese Ziele sollen durch verschiedendste Kurse und Veranstaltungen erreicht werden, wobei jede Frau die Angebote des Frauenzentrums für sich individuell und passgenau nutzen kann. Einen Schwerpunkt wird die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie z.B. Sprachkurse, Heranführen der Frauen an die modernen Informationstechnologien ( Computerkuse, Internet, Homepage, Internetcafe), Kurse zur Vermittlung von Fähigkeiten zur Selbstpräsentation und Kompetenztraining bilden.Desweiteren können die vielfältigen sozio-kulturellen Veranstaltungen des Frauenzentrums von den Teilnehmerinnen zur Verbesserung ihrer sozialen Kompetenz genutzt werden.Der Koordinatorin des Mikroprojektes obliegt es, die Kurse und Veranstaltungen bedarfsgerecht zu organisieren, Teilnehmerinnen zu akquirieren und zu betreuen, die terminliche und inhaltliche Planung durchzuführen, die Anmeldungen entgegen zu nehmen und die Experten und Dozenten zu verpflichten. Die Projektmitarbeiterin sichert die familienfreundlichen Rahmenbedingungen bei den Kursen und Veranstaltungen ab

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Mikroprojekt 2 - Qualifizierung einer Frau zum Wiedereinstieg ins Berufsleben über Öffentlichkeitsarbeit; Weiterbildung

Träger:
THEATER Stolperdraht
Kinder- und Jugendtheater in Schwedt e. V.
Telefon: 03332 - 23551
Fax: 03332 - 838295
stolperdraht@swschwedt.de

- Weiterbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
- Plakat- und Programmheftgestaltung für Inszenierungen
- Gestalten und Anfertigen von Flyern für den Verein
- Anfertigen von Jahreskalendern mit Bildern aus Inszenierungen
- Mitarbeit an der Gestaltung der Homepage des Theaters
- Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen und Materialsammlungen
- Mitarbeit an der Gestaltung der Theaterchronik
- Weiterbildung im Bereich der digitalen Bild- und Videobearbeitung
- Unterstützung der Leitung bei Organisations- und Verwaltungstätigkeiten
- Hilfe im Besucherservice
- Sachbearbeitung der Projekte
- Vernetzung mit anderen Jugend- und Kultureinrichtungen
- Darstellung und öffentliche Vertretung des Vereins
- Schulung im Verbund mit Frauenzentrum oder vereinsintern zum Thema "Persönliche Stärken sichtbar machen"
- Förderung von Schlüsselkompetenzen

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Mikroprojekt 3 - Stärken fördern - Ziele finden


Träger:
Förderverein der Gesamtschule Talsand
Telefon: 03332 - 32106
Fax: 03332 - 47396
ostko@talsand.de

Ziel:
Unterstützung von Jugendlichen der Klassenstufe 9 bei der Findung von Berufs- und Studienzielen An unserer Schule lernen zahlreiche Schüler, deren Elternhäuser aus verschiedenen Gründen wenig oder gar nicht in der Lage sind, ihre Kinder bei der o.g. Findung zu unterstützen. Dabei ist es uns besonders wichtig, den Schülern die Vielfältigkeit der Berufswahlmöglichkeiten und Chancen näher zu bringen.

Umsetzung:
Von der derzeit 90 Schülern in der Klassenstufe 8 werden wir 30 Schüler in dem bekannten Projekt "Praxislernen" betreuen und 60 Schüler, die den Abschluss "Fachoberschulreife" und "Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe" erreichen können, werden zeitgleich in unserem o.g. neuen Projekt betreut.In jedem Monat des kommenden Schuljahres wird von uns eine zentrale Veranstaltung geplant, die sich den o.g. Zielen widmet. Folgende Veranstaltungen sind vorgesehen bis Ende 2009:Methodentraining, Besuch des Gläsernen Labores in Berlin-Buch, Exkursion nach Stralsund (Werft- und Ozeaneumbesichtigung mit Erläuterungen), Experimentieren in den Naturwissenschaften.Jeweils zum Start und Ende des Projektes finden Elternversammlungen mit Schülern statt. Zum Abschluss werden die einzelnen Veranstaltungen mit Eltern und Schülern ausgewertet.Schüler, die das Projekt "Praxislernen" besuchen, werden in der bisher bewerten Form betreut. Die laufende Dokumentation der Ergebnisse unseres Projektes werden auf einem Blog unserer Internetseite zusammengefasst und nach jeder Veranstaltung aktualisiert.Das Material wird für eine Wanderausstellung aufgearbeitet und auf der SAM 2010 präsentiert.

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Mikroprojekt 4 - Stärken fördern - Ziele finden

Träger:
Lebenshilfe e. V.
für Menschen mit geistiger Behinderung
Telefon: 03332 - 475890
Fax: 03332 - 47589166
lebenshilfe-um@swschwedt.dee

Inhalt/Konzept:
Beratung und Begleitung:
- Verbesserung der beruflichen Situation von behinderten Jugendlichen
- Beantragung von Integrationshilfen
- Berufliche Orientierung
- Vermittlung von Tätigkeiten im Rahmen der Berufsvorbereitung und Tagesstrukturierung

Bildung:
- individuell zugeschnittener Unterricht
- Vorbereitung von Schul – und Bildungsabschlüssen
- Anleitung durch Sonderpädagogen

Zielgruppen:
Jugendliche und Frauen mit körperlichen und geistigen Behinderungen

Förderzeitraum:
07.09.2009 bis 14.12.2009

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Projekte - 2010

Mikroprojekt 1 - "Jetzt will ich es wissen" Lebenslanges Lernen für Menschen mit Behinderungen

Träger:
Lebenshilfe e. V.
für Menschen mit geistiger Behinderung
Telefon: 03332 - 475890
Fax: 03332 - 47589166
lebenshilfe-um@swschwedt.dee

Inhalt/Konzept:
Der Abbau der Benachteilungen und die berufliche Integration in die Arbeitswelt wird durch die Inhalte des Projektes wesentlich verbessert. Es wurden Grundlagen geschaffen für eine Teilausübung von Berufsbildern. Dabei ergibt sich das Kennenlernen von Berufsgruppen im sozialen und technischen Bereich. Dies wird erreicht durch verschiedene berufliche Lernangebote wie zum Beispiel Haushaltsführung, Computerfahrscheine in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, Erhöhung der Basisqulifikation in Deutsch und Mathematik. Es wird wieder 6 Angebote wöchentlich geben. Um in der Stadt Schwedt und Einzugsgebiet integrative Bildungsangebote, die für Menschen mit Behinderung geeignet und erreichbar sind, zu schaffen, bedarf es einer Situationsanalyse und einer Vernetzung bestehender Angebote.

Zielsetzungen:
1. Bundesweiter Erfahrungsaustausch unter aktiven Erwachsenbildnerinnen
2. Erwachsenenbildung zur Förderung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung
3. Best-Practice-Präsentation: Beispielhafte Beiträge der Erwachsenenbildung, auch aus ausgewählten Nachbarstaaten
4. Förderung institutionenübergreifender Ansätze und integrativer Erwachsenenbildungsprojekte
5. Abbau von Benachteiligungen und Ausgrenzungen hinsichtlich der Teilnahmemöglichkeiten behinderter Menschen
6. Entwicklung von Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau erreichbarer Erwachsenenbildungsangebote
7. Folgerungen für die Förderung der Einsatzmöglichkeiten des Instruments "Persönliches Budget" sowie für seine Anwendung im Sinn einer verbreiterten Entwicklung lebenslangen Lernens für Menschen mit Behinderung.

Das sich durch die Erstellung der Situationsananlyse gebildete Netzwerk sowie auch bereits vorhandene Netzwerkpartner sind potentielle Ansprechpartner für die Bereiche der beruflichen Asubildung für Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Das zukünftige Bestehen des Netzwerks wird durch den Verein als Netzwerkkoordinator sichergestellt.

Zielgruppen:

Junge Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen

Förderzeitraum:
11.01.2010 – 13.12.2010

Auswertung des Trägers:
Das Projekt startete mit einer Schnupperstunde in allen angebotenen Bereichen: Kochkurs, Theaterkurs, Mathematik- und Deutschkurs sowie Computerkurs. In diesem Schuljahr wurden die Kurse von 28 Teilnehmer/-innen besucht. Jeden Montag wurde in der Lern- und Lehrküche gekocht mit anschließender Verkostung, die Rezepte wurden aufgeschrieben, um sie später nach kochen zu können. Dadurch lernen die Teilnehmer/-innen den Umgang mit modernen Küchengeräten und führen gemeinsam ein Haushaltsbuch. Die Teilnehmer/-innen des Computerkurses erlangten nicht einen Computer-Pass, sondern erstellten auch ein Kochbuch mit den Rezepten des Kochkurses. Im Mathematik- und Deutschkurs wurde, aufgeteilt in zwei Lerngruppen, an der Festigung und dem Erhalt der Grundaufgaben, Rechnen mit Geld für den täglichen Umgang, deutliches und freies Sprechen für Wegbeschreibungen und der Uhrzeit für die Planung des Tagesablaufes gearbeitet, sowie Gedächtnistraining in spielerischer Form und Zahlentraining. Im Theaterkurs wurde kräftig für das Theaterstück „Und wenn es anders kommt...“ geübt für die Premiere bei den Schultheatertagen.

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Mikroprojekt 2 -Qualifizierung einer Frau zur Licht- und Tontechnikerin

Träger:
THEATER Stolperdraht
Kinder- und Jugendtheater in Schwedt e. V.
Telefon: 03332 - 23551
Fax: 03332 - 838295
stolperdraht@swschwedt.de

Inhalt/Konzept:
Durch diese Maßnahme wird eine Frau durch Beschäftigung und gezielte Weiterbildung befähigt, die Licht- und Tontechnik im Theater zu bedienen und Vorstellungen eigenständig technisch abzusichern. Die Teilnehmerin erhält weder finanzielle Unterstützung vom Amt zur Grundsicherung noch andere Sozialleistungen. Die Förderung bewirkt eine Steigerung des Selbstbewußtseins sowie der sozialen Kompetenzen. Die durch die Beschäftigung notwendige ständige Interaktion mit den Regisseuren, Technikern und Darstellern ermöglicht der Teilnehmerin ihre Schüchternheit im Umgang mit anderen Personen abzulegen und ihre Kommunikationsfähigkeit auszubauen. Im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit wird die Teilnehmerin unterstützt und angeleitet durch eine Mitarbeiterin des Theaters, die bereits auf diesem Gebiet Erfahrungen sammeln konnte. Die technische Einrichtung zu Vorstellungen erfolgte durch den jeweiligen Lichttechniker selbst, so dass es der Teilnehmerin nicht möglich war, näheren Einblick in diese Thematik zu nehmen. Durch gezielte Auswahl der Lehrgänge soll auf dem vorhandenen Wissenstand aufgebaut werden. Alle Bildungsinhalte werden unmittelbar in der Praxis direkt im Theater umgesetzt. Durch die intensive Integration in den Ablauf im Theater wird eine praxisnahe Arbeit gewährleistet. Ständige Ansprechpartnerin ist dabei die begleitende Kollegin aus der ehrenamtlichen Theaterarbeit.

Folgende Arbeitsaufgaben werden durch die Teilnehmerin ausgeführt:
- Sachgemäßer Umgang mit der Licht- und Tontechnik, - Absicherung von Theaterveranstaltungen als Licht- oder Tontechnikerin,
- Weiterbildung auf dem Gebiet der Licht- und Tontechnik. Die Weiterbildung beinhaltet folgende Schwerpunkte: - Allgemeine technische Grundlagen, - Lichttechnik im Theater,
- Farbenlehre,
- Tontechnik im Theater,
- Akustik.

Nach Schaffung der Grundlagen zum Einsatz der Teilnehmerin als Licht- und Tontechnikerin wird die Teilnehmerin ihr erworbenes Wissen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft "Bühne" an interessierte Jugendliche weitergeben. Durch den Brand am 4.10.2009 im "Kosmonaut" wurde die Licht- und Tontechnik des Theaters komplett zerstört. Eine Fachfirma hat die Neuinstallation übernommen. Diese Firma hat der Mitwirkung der Teilnehmerin an der licht- und tontechnischen Installation zugestimmt.

Zielgruppe:
Eine arbeitslose Frau ohne Ansprüche bei der Agentur für Arbeit oder beim Amt zur Grundsicherung

Förderzeitraum:
10.01.2010 – 31.12.2010

Auswertung des Trägers:
Durch diese Maßnahme wurde eine Frau durch Beschäftigung und gezielte Weiterbildung befähigt, die Licht- und Tontechnik im Theater zu bedienen und Vorstellungen eigenständig technisch abzusichern.Die Förderung bewirkte eine Steigerung der Kompetenzen und des Selbstbewusstseins und durch die ständige Interaktion mit den Regisseuren, Technikern und Darstellern ihre Schüchternheit im Umgang mit anderen Personen abzulegen und ihre Kommunikationsfähigkeit auszubauen. Im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit wurde die Teilnehmerin durch eine Mitarbeiterin des Theaters unterstützt und angeleitet und durch gezielte Auswahl der Lehrgänge wurde auf dem Wissensstand aufgebaut. Durch die intensive Integration in den Ablauf des Theaters wurde eine praxisnahe Arbeit gewährleistet und alle Bildungsinhalte unmittelbar in der Praxis umgesetzt. Ständige Ansprechpartnerin ist dabei die begleitende Kollegin aus der ehrenamtlichen Theaterarbeit. Die Erarbeitung von Licht- und Tonplänen erfordert Fachkenntnis und somit wurde die Teilnehmerin Schritt für Schritt in die Thematik eingeführt und Pläne für zwei Inszenierungen erstellt, anhand derer sie die Licht- und Tontechnik zu den Vorstellungen bediente. Die Arbeitsgemeinschaft „Technik“ besteht zurzeit aus 4 Mitgliedern und trifft sich wöchentlich für zwei Stunden.

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Mikroprojekt 3 - LOST? ... aber nicht mit mir!

Träger:
Karthausklub e. V.
Karthausstraße 5
16303 Schwedt/Oder
Telefon/Fax: 03332 - 22266
karthausklub@swschwedt.de

Inhalt/Konzept:
Durch dieses Projekt sind Jugendliche erreichbar, die auf einem herkömmlichen Weg für gemeinsame, bildende Maßnahmen nicht mehr erreicht werden. Durch diesen unkonventionellen, doch wirksamen Weg werden Schlüsselqualifikationen gefordert und gefördert.

Alle Teilnehmer werden in zwei Wochenend-Camps, mit Karte und GPS-Geräten in der näheren Umgebung, also im Nationalpark "Unteres Odertal", an Stationen verschiedene Prüfungen im Wissens-, Geschicklichkeits- bzw. Wahrnehmungbereichen (Schmecken, Hören, Riechen, Fühlen) absolvieren. Speziell Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten aber auch Familien mit Emigrationshintergrund bzw. andere Randgruppen sind die Teilnehmer des Camps, bereits in der Vorbereitungsphase erfolgt die Einbeziehung durch die eigenverantwortliche Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit.

Sie übernehmen Verantwortung für "ihr" Projekt und lernen den Umgang mit Medien und Institutionen. Es wird Selbstbewusstsein für das eigene Können und Vermögen entwickelt. Da bereits die Anreise am ersten Tag mit dem Fahrrad und gemeinsam in der großen Gruppe erfolgt und danach das Camp errichtet bzw. die Zelte gemeinsam aufgebaut werden, wollen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl schon von Anfang an ansprechen. Es werden an zwei aufeinander aufbauenden LOST-Wochenenden (Frühjahr/Herbst) die Prüfungen des nächsten Tages der jugendlichen Teilnehmer an den Stationen so gestaltet, dass vor allem körperliche Vorteile des männlichen Geschlechts nicht zum Tragen kommen. Gerade die Mädchen entwickeln im direkten Geschlechterkampf sehr großen Ehrgeiz. Deshalb wollen wir diese besonders ansprechen.

Da dieser "Wettkampf" in verschiedenen Teams absolviert wird, können sich die Mitstreiter gegenseitig unterstützen (anregen der Teamfähigkeit) und motivieren. Es ist erstaunlich, welche Stärken jeder Einzelne entwickelt, wenn er sich abseits von jeglicher Medienwelt auf das Wesentliche konzentrieren muss. Nach diesen Erlebnissen werden sämtliche Teilnehmer mental gestärkt und mit größerem Selbstbewußtsein aus diesen Wochenenden nach Hause zurückgekehren, was ihnen wiederrum im weiteren täglichen Leben zu Gute kommt. Die Abreise erfolgt dann am 3. Tag ebenfalls gemeinsam und mit dem Rad! Die Anleitung der Jugendlichen erfolgt durch ehrenamtliche Jugendliche, die als Betreuer fungieren.

Zielgruppe:
Arbeitslose generell, Langzeitarbeitslose, Personen mit Migrationshintergrund, Schüler/-innen, Schulverweigerer/Schulverweigerinnen, Unversorgte Lehrstellenbewerber/-innen, Ausbildungsabbrecher/-innen, Ausbilder/-innen und ehrenamtlich Tätige.

Förderzeitraum:
01.05.2010 – 31.12.2010

Auswertung des Trägers:
Wenn man über Jugendliche spricht, sollte man nicht nur über sie sprechen sondern auch einfach mit ihnen sprechen. Und genau das haben wir auch in Bezug auf die Vorbereitung des oben genannten Projektes getan. Jugendliche teilhaben zu lassen ist ein wichtiger Aspekt, um auf ihre Interessen eingehen zu können. Motivation für andere Gleichgesinnte geht nur auf einer Ebene die sie selbst verstehen. Auch das war ein wichtiger Indikator für eine erfolgreiche Durchführung des Projektes. Hierzu wurden sehr erfolgreich Jugendliche gewonnen, die beim Entwurf und der Gestaltung eines Plakates halfen. Sie übernahmen die Verteilung dieser Werbemittel an Schulen und Freizeiteinrichtungen wie z. B. Jugendclubs. Die Teilnehmerlisten waren schnell mit jeweils der gleichen Anzahl männlicher und weiblicher Klientel gefüllt. Damit keine Nachteile für die Mädchen aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten entstehen, wurden Aufgaben gewählt, die die Wahrnehmungs-, Geschicklichkeits- und Wissensbereiche der einzelnen Teilnehmer/-innen anspricht und die Teamfähigkeit anregt. Der Umgang mit Karte und Kompass hat nach einigen Startschwierigkeiten ganz gut geklappt und mit dem Einzug der GPS-Technik beim zweiten Teil der Veranstaltung war es gar kein Problem mehr, die einzelnen Stationen und wieder zurück ins Camp zu finden.
Für diese Erfolge bekamen die Teilnehmer/-innen eine Urkunde, auf der ihre erbrachten Fähigkeiten bzw. Erfolge dokumentiert wurden.
Seine Handlungen selbst zu reflektieren und daraus selbst und mental gestärkt herauszugehen, war ein Anliegen an die Teilnehmer/-innen. Hemmungen abbauen und Stärken erkennen, selbst tätig werden, Entscheidungen treffen... Wichtig für den weiteren Werdegang z. B. ins Berufsleben, in die Lehre oder ins Studium. Die Meinung der Jugendlichen war dahin gehend positiv, dass dieses Projekt ihnen dabei mehr oder weniger geholfen hat.
Ebenso wurde schon gemeinsam nach neuen Ideen für aufbauende oder ähnliche Veranstaltungen gesucht, immer unter dem Aspekt was wollen wir bewirken, wen wollen wir ansprechen und warum, wie können wir teilhaben usw.

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Mikroprojekt 4 - Ausbildungsmentoring in Schwedt

Träger:
Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH
Kunower Straße 3
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 450919
Fax: 03332 - 450979
j.kuschel@ubv-schwedt.de

Inhalt/Konzept:
Das Ziel besteht in der Schaffung und Entwicklung eines nachhaltigen Systems der Förderung und Begleitung benachteiligter zukünftiger Ausbildungsplatzsuchender und Schulabsolventen. Im Rahmen des Konzeptes "Ausbildungsmentoring" sollen niederschwellige Methoden der Aktivierung, der Kompetenzfeststellung und Passungsklärung, sowie der Vermittlung in AusbildungVorschlag zur Berufsvorbereitung und/ oder Begutachtung
an bestehende Strukturen der Ausbildungsförderung und -begleitung angebunden und effektiv auf die spezifischen Bedarfe der Zielgruppe sowie der regionalen Wirtschaft hin abgestimmt werden. Insbesondere die Befähigung der Teilnehmer zur Erarbeitung ihrer persönlichen Bewerbungen und die Entwicklung eigener Bewerbungsstrategien stehen im Fokus. Die Entwicklung des bewussten Erkennens der eigenen Stärken und Schwächen, sowie die Möglichkeit der eigenen Präsentation und Vorstellung sind entscheidend im Übergang in die Ausbildung und werden individuell zugeschnitten auf den Teilnehmer und seine angestrebte Ausbildungslaufbahn erarbeitet. Die Schwerpunkte sind Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit durch individuelle Aktivierung und Klärung individueller Problemlagen. Die Instrumente Interessentest, Berufswahltest, Assessment-Center, Erstellung einer Entwicklungshypothese, Einsatz von Jobmentoren.

Eintrittsphase:
April 2010 Assessmentcenter, Erstellung einer Entwicklungshypothese, Durchführung und Dokumentation von auswertenden und zukunftsorientierten Einzelgesprächen, Übergabe der Ergebnisse an Jobmentoren.

Betreuung und Begleitung durch Jobmentoren:
Oktober bis Dezember 2010 und darüber hinaus Betreuung und Begleitung der Projektteilnehmer zur Sicherstellung einer kontinuierlichen fachlichen Betreuung durch die Jobmentoren werden diese während des Projektzeitraumes weiterqualifiziert. Damit ist der Qualitätsanspruch, immer am aktuellen Marktgeschehen mit zu wirken, gegeben und stellt die Versorgung mit aktuellen Methoden und Vorgehen im Berufsorientierungsprozess sicher. Gleichzeitig haben wir im Anschluss des Projektes die Möglichkeit die Jobmentoren in verschiedenen neuen Projektkonstellationen wirken zu lassen und eine nachhaltige Wirkung in der Stadt Schwedt/Oder sicher zu stellen.

Zielgruppe:
benachteiligte Schüler der Klassen 8 (teilweise beginnend Klasse 7) punktuell benachteiligte Schulabsolventen und Ausbildungsplatzsuchende

Förderzeitraum:
01.04.2010 – 31.12.2010

Auswertung des Trägers:
Bisher haben 37 Schüler/-innen Zugang zu diesem Projekt bekommen.
3 weitere Schüler sind auf der Schwedter Studien- und Ausbildungsmesse durch die Präsentation der Teilnehmer/-innen auf dieses Projekt aufmerksam geworden und haben im Oktober begonnen.
In der Projektumsetzung haben sich drei wesentliche Projektgruppen heraus kristallisiert. Eine Projektgruppe trifft sich regelmäßig monatlich zu einem Projekttag an dem die Aufgabenstellungen abgearbeitet werden. Eine zweite Projektgruppe nutzt einen Tag in der Woche nach dem Unterricht um sich in der Freizeit den Aufgabenstellungen zu stellen. Und die dritte Projektgruppe nutzt Möglichkeiten im Rahmen des Unterrichts und in der Freizeit um die Schwerpunkte des Konzeptes zu bearbeiten.
Es wird eingeschätzt, dass die Zielstellung, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen kontinuierlich umgesetzt wurde. Insbesondere die Aktivierung der Schüler/-innen hat dazu geführt, ausgehend von den Interessen Berufsperspektiven zu erschließen, die es ermöglichen individuell seine Lebensperspektive zu „planen“.
Es konnten gemeinsam mit den Schüler/-innen klare Vorstellungen entwickelt werden, welche Möglichkeiten und Chancen sich in Schwedt bzw. Uckermark ergeben, bei Erreichen eines „soliden“ Schulabschlusses in einen lukrativen Ausbildungsberuf einzumünden.
Besonders gut konnte die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und den Projektteilnehmer/-innen hergestellt werden.

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Mikroprojekt 5 - Rock the Trail - EASTEND 2010

Träger:
Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH
Kunower Straße 3
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 450910
Fax: 03332 - 450979
j.kuschel@ubv-schwedt.de

Inhalt/Konzept:
Die Jugendlichen in diesem Projekt sind geprägt durch ein desolates familiäres Umfeld, damit verbunden Schulverweigerung oder sogar Schulabbruch sowie das Fehlen von Lehrstellen. Ein gemeinsames Interesse verbindet sie, das ist die Freude am BMX-Fahren. Dort direkt auf der Strecke und im Jugendklub des Stadtteils konnten die Beteiligten direkt angesprochen und begeistert werden. Eigene Vorstellungen waren schon vorhanden und können so umgesetzt werden. Über diese Interesse ist es möglich mit den Jugendlichen in Austausch zu treten und auf dieser niedrigschwelligen Basis ein gemeinsames Planen und Arbeiten zu erreichen, das für alle Teilnehmer eine neue Qualität und Kontinuität bedeutet. So erreichen wir, dass die Jugendlichen sich mit der theoretischen Planung, der handwerklichen Umsetzung und der Organisation einer Veranstaltung selbstständig auseinandersetzen, Lösungsvorschläge finden und umsetzen. Unterstützung finden sie bei dem Träger der BMX-Strecke als Ansprechpartner. Es werden Räume für die Planungsphase zur Verfügung gestellt und die Betreuer sind stets dabei und können beratend zur Seite stehen. So enstehen Verbindungen zwischen den Teilnehmern und den Sozialarbeitern, die über die Arbeit hinausgehen und die soziale Integration fördern. In der Eröffnung der neugestalteten Strecke mit einem professionellen Wettbewerb am 14. August 2010 und dem zugänglich Machen für die Öffentlichkeit ist das Ergebnis für alle Beteiligten fassbar, stärkt das eigene Selbstbewusstsein und erleichtert die eigene Entscheidung für eine Lehrstelle im planerischen oder handwerklichen Bereich.

Das Projekt wird in fünf Phasen umgesetzt:
Erste Arbeitsphase:
Monat März - Planung des Umbaus und des Events "Rock the Trails", Aufteilung der Arbeiten
Zweite Arbeitsphase:
Monat April bis Mai - Umbau Hindernissparcour und Rampenneubau
Dritte Arbeitsphase:
Mai bis Juli - Wiederaufbau und Neugestaltung der Grünanlage, Planung und Organisation des Events
Vierte Arbeitsphase:
Durchführung des Events "Rock the Trails" am 14. August 2010
Fünfte Arbeitsphase:
August - September - Reflexion, Projektauswertung

Zielgruppe:
benachteiligte Schüler der Klassen 8 (teilweise beginnend Klasse 7) punktuell benachteiligte Schulabsolventen und Ausbildungsplatzsuchende

Förderzeitraum:
01.03.2010 – 30.09.2010

Auswertung des Trägers:
Bereits im Winter 2009 wurde an den ersten Plänen gearbeitet. Mit Projektstart ging es dann in die Feinplanung. Es wurde beraten, organisiert und vorbereitet um die Freiluftsaison so bald wie möglich zu nutzen.
Anfang Mai wurde angefangen mit einem Radlader das Gelände ordentlich zu gestalten. Hunderte Tonnen Sand und schwerer Mutterboden wurden bewegt und zur Line geschüt-tet. Danach wurden die vom Radlader zurecht geschütteten Hügel mit Schippen zu ordentlichen Sprüngen und Landungen geformt. Das Ganze zog sich dann letztendlich bis ein Tag vor Eröffnung der umgestalteten Strecke mit dem Event „Rock the Trails“ hin, die mit etlichen Zusagen von BMX/MTB-Fahrern aus Deutsch-land auf den 14. August angesetzt war.
Leider spielte das Wetter nicht mit. Da die Sprünge nass unfahrbar waren, musste das ganze Event kurzfristig umdisponiert werden. Und so wurde die Eröffnung mit dem Konzert der drei Bands „Dan Dryers“, „Gebrüder Schlimm“ und „More Than Crossed“ in einen großen Saal verlegt.
Vor den Konzerten haben die BMX/MTB-Fahrer, die geblieben sind, sich gegenseitig in einem Bunny-Hop-Wettkampf (das Springen mit dem Fahrrad ohne Hilfsmittel) gemessen, wobei ein BMX-Fahrer aus Berlin mit seinem Fahrrad über eine 1,15 Meter hohe Messlatte sprang und somit sich den Platz eins für den Bunny-Hop-Kontest holte.
Trotz des verregneten Eröffnungstages konnten rund 100 Leute empfangen werden, um die Party steigen zu lassen.

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Mikroprojekt 6 - Lernen lohnt sich

Träger:
Schulföderverein der Gesamtschule Talsand
Rosa-Luxemburg-Straße 6
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 32106
Fax: 03332 - 47396
ostko@talsand.de

Inhalt/Konzept:
Die SchülerInnen der 12. Klasse unserer Schule soll dabei gerholfen werden, ihre Zeit effektiver zu nuttzen, eigene Ziele (Lebensziele/ Studienziele, Berufsziele) zu finden.

Dabei wollen wir Seminare, Gesprächsrunden, Einzel- und Gruppencoaching, sowie Exkursionen an die Fachhochschulen der Umgebung ( Berlin, Brandenburg,MV) durchführen.

Die Ausgangssituation der Projektteilnehmer (37 SchüleInnen der 12. Klasse) kann nicht allgemien als positiv dargestellt werden. Verschiedene Ursachen ( Gesellschaft, Schule und Eltern) haben dazu geführt, dass sich unter den Jugentlichen eine Planlosigkeit, Desinteresse und recht eigenwillige Lerneinstellung breitgemacht hat. Insgesamt wird die Situation aus Sicht der Schule als recht problematisch einfeschätzt. Da es an der Motivation und Leistungsbereitschaft zahlreicher SchülerInnen mangelt, wird der erfolgreiche Schulabschluss sehr schwierig und auch die Fähigkeiten , den Anforderungen von Beruf, Studium und Familie gewachsen zu sein, werden als recht gering eingeschätzt. Konkret werden diese Tatsachen deutlich bei den Fehl- und Krankenzeiten, bei der Bewertung von Leistungen und in zahlreichen Gesprächen mit Schülern, Eltern und Lehrern.

Unseren Projektstart im September wollen wir unbedingt mit der Einbeziehung der SchülerInnen beginnen. Hier werden wir ein Seminar durchführen, um die Ziele und Aufgaben noch genauer zu beschreiben. Im Oktober und Anfang November sollen die ersten Exkursionen an die Fachhochschulen durchgeführt werden, um Interesse zu wecken und erste Ziele aufzuzeigen.

Im 2. Halbjahr der 12. Klasse soll dann die Durchführung von Seminren und Coaching im Mittelpunkt stehen. Hier sollte zu den konkreten Themen aber das Einführungsseminar abgewartet werden.

Im November wollen wir eine thematische Elternversammlung und Lehrerfortbildung durchführen, um auch von dieser Seite die Unterstützung unseres Projektes zu garantieren.

Zielgruppe:
Personen mit Migrationshintergrund, Schüler/-innen

Förderzeitraum:
01.07.2010 – 30.09.2010

Auswertung des Trägers:

Der Schulf örderverein der Gesamtschule Talsand gründete gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen eine Ideenwerkstatt unter dem Motto „Initiative für meine Zukunft selbst ergreifen“.
Damit verband die Schule das Ziel Schüler und Schülerinnen zur Selbsthilfe bei zahlreichen Problemen zu befähigen, ihre Zeit effektiver zu nutzen und eigene Ziele (Lebensziele, Studienziele, Berufsziele) zu finden.
Der Projektstart im September hat mit der Einbeziehung der Schüler und Schülerinnen begonnen. Hier wurde ein Seminar durchgeführt, um die Ziele und Aufgaben noch genauer zu beschreiben.
Im Oktober und Anfang November wurden die ersten Exkursionen an die Fachhochschulen im Land Brandenburg durchgeführt, um Interesse zu wecken und erste Ziele aufzuzeigen.
Weitere konkrete Maßnahmen waren Seminare mit Dr. Wolter und Fortbildung für Eltern und Lehrer.
Zusätzlich wurde erhofft, dass der Prozess der Teambildung voran schreitet, da fast alle Schüler und Schülerinnen des Jahrganges auf freiwilliger Basis teilnehmen wollten.
Im November wurde eine thematische Elternversammlung und Lehrerfortbildung durchgeführt, um auch von dieser Seite die Unterstützung unseres Projektes zu garantieren.
Im 2. Halbjahr der 12. Klasse soll dann die Durchführung von Seminaren und Coaching im Mittelpunkt stehen.

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Mikroprojekt 7 - JUGEND IN SCHWEDT/ODER Gestaltung eines Festwagens zum Brandenburgtag

Träger:

Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH
Kunower Straße 3
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 450910
Fax: 03332 - 450979
j.kuschel@ubv-schwedt.de

Inhalt/Konzept:
Schwerzugängliche Jugendliche mit Tendenz zum Schulabbbruch und Verweigerung werden durch ergebnisorientierter Arbeit an Kontinuität und Stetigkeit herangeführt und in terminierte Arbeit integriert.Die Förderung des gemeinsamen Arbeitens, der Entwicklung von Kreativität und Verantwortung für Geschaffenes sowie dadurch Selbstbewußtseinsentwicklung stehen im Vordergrund.Gleichzeitig bewirkt die Gestaltung eines Festwagens mit folgender Präsentation das praktische Arbeiten in Werkstätten und somit Kennenlernen unterschiedlichster Handwerks - und Fertigungstechniken als praktischen Projektteil.Es werden Fähigkeiten und Fertigkeiten entdeckt und gefördert, die bei Interesse in eine Berufsausbildung münden. Mit den Jugendlichen wird das Schaubild zum Festumzug geplant und gestaltet.Dazu werden zu festen Terminen Zielstellungen abgearbeitet.

Wöchentliches Treffen ab Monat Juli.

Arbeitsabschnitt 1
Planung und Entwurf des Schaubildes
Erarbeitung von Skizzen
Zusammenstellung der benötigten Materialien und elemente

Arbeitsabschnitt 2
Umsetzung der Gestaltungsvorschläge an einem Modell

Arbeitsabschnitt 3
Beratung mit den beteiligten Unternehmen zu Sicherheitsfragen, Belehrungen
Klärung der möglichen Aufbauten und Terminstellungen

Arbeitsabschnitt 4
Gestaltung der Fahrzeuge und anbringen der Aufbauten

Arbeitsabschnitt 5
Teilnahme am Festumzug zum Brandenburg-Tag 2010

Arbeitsabschnitt 6
Reflexion und Auswertung

Zielgruppe:
Schüler/-innen, Jugendliche ohne Hauptschulabschluss, Schulverweiger/-innen

Förderzeitraum:
01.09.2010 – 31.12.2010

Auswertung des Trägers:
Bereits im Vorfeld wurden Ideen und Möglichkeiten erschlossen um erfolgreich mit Jugendlichen diesen Höhepunkt vorzubereiten. Nach dem Projektstart ging es in die Fein-planung. Besonders wichtig war es den Jugendlichen die Vielfalt der Möglichkeiten an Lebensperspek-tiven darzustellen. Was durch verschieden gestaltete Showtrucks umgesetzt wurde. Es sollte die Einheit vom Land Brandenburg und der Stadt Schwedt hergestellt werden, was durch die rot-weißen Luftballonschlangen und dem gesta-lteten Banner „Jugend hat Zukunft“ gelang. Gleichzeitig ging es neben der Gestaltung des Festumzugs-bildes um den Moderationstext, der durch den Zeremonienmeister des Umzuges verlesen wurde.
Mit Blick auf die Indikatoren können wir feststellen, dass es gelungen ist das Schaubild für den Festumzug zu entwerfen, zu planen und umzuset-zen. Weiterhin haben regelmäßig 8 Jugendliche an den Vorbereitungen, der praktischen Umsetzung und der Teilnahme am Festumzug mitge-wirkt. Besonders interessant war der praktische Teil, in dem die Jugend-lichen ihre handwerklichen Fähigkei-ten unter Beweis stellen mussten. Vom Herstellen der Luftballonschlan-gen und deren Befestigung, als auch die Montage der Musik- und Licht-anlage, die Installierung der Kom-pressoren und die Gestaltung der Showtrucks verlangte Durchhalte-vermögen und Ausdauer, Konzentra-tion und Disziplin als auch die Bereit-schaft zu Veränderungen wenn sich manches nicht praktisch umsetzen ließ. Als Schlusspunkt lässt sich fest-halten: mit Engagement, Fleiß und Einsatz ließ sich die Projektidee umsetzen.

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Projekte - 2011



Mikroprojekt 1 - ZUNKUNFTSCHANCEN - BERATUNG UND COACHING IN KONTEXT BERUFLICHER ORIENTIERUNG FÜR BENACHTEILIGTE JUGENDLICHE

Träger:

Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V.
Kreisverband Uckermark
Geschäftstelle Angermünde
Straße des Friedens 5 a
16278 Angermünde
Telefon: 03331 - 32435
Fax: 03331 - 23649
uckermark@volkssolidaritaet.de

Inhalt/Konzept:
Jugendliche mit großen Defiziten bei Grundkenntnissen und in Bezug auf soziale Kompetenzen fehlt oft der Bezug für Ausbildungsmöglichkeiten. Diese jungen Menschen mit schlechten Startchancen wollen wir erreichen, indem wir Ihnen in diesem Projekt eine/nen erfahrene/n ehrenenamtliche/n Patin/Paten zur Seite stellen.Durch sozialpädagogische erlebnisorientierte Maßnahmen in Kombination mit kurzen Praktika bei Netzwerkpartnern und Unternehmen - und mit gezielter individueller Begleitung und Betreuung ehrenamtlicher tätiger beruferfahrener Coaches wird eine Sozialisierungsplattform geschaffen.

Wir bieten:
- Einzel-und Gruppenunterricht -Hilfe und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
- Soziale Aktivitäten -Verbindung theoretischer und praktischer Lerninhalte
- Regelmäßige Reflexion der Arbeits-und Lernergebnisse -Darstellung von Berufsanforderungen u. inhaltliche Firmenbesuche-Individuelle Begleitung und Unterstützung in die Berufsfindung-Projektorientierter Unterricht soll Interesse an künftiger Berufsarbeit wecken-Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen
- Hilfe bei der Suche nach passgenauen Ausbildungsplätzen oder beruflichen Tätigkeiten

Das Projekt soll in 3 Phasen durchgeführt werden:

1.Orientierungsphase: Januar bis März
- 6 jugendliche Teilnehmer kontaktieren und kennenlernen -- Festlegung individueller Fördermöglichkeiten
- Vetrauensbasis zwischen Projektleiter, ehrenamtlichen Coache und TN aufbauen
- Vermittlung und Übung sozialer Kompetenzen.

2. Anpassungsphase: April bis Juni/Juli
- gezielte Positionierung in einem Schritteplan wird die 1. Phase skizziert und dient als individuelle Festlegungen für die Schritte zum Ziel.
- Bewerbungstraining, Anpassungsqualifizierung, theoretische und praktische Unterstützung.
- Methodenentwicklung, die die TN über praktische und theoretische Aufgaben an ihre Ressourcen, Talente, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen heranführen.
- 5 Tage á 3-5 Stunden - praktische Projektarbeit und Aufholen schulischer Defizite.

3. Aktivierungsphase: August bis Dezember 2011
- Ist-Analyse, Kompetenzinterview, Bewertung der bisherigen Ergebnisse- Reflexion und Dokumentation- Authentisches und passgenaues Erstellen von Bewerbungsunterlagen
- Übung von Vorstellungsgesprächen mit Video-Home-Training

Zielgruppen:
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss, unversorgte Lehrstellenbewerber

Förderzeitraum:
01.01.2011 – 13.12.2011

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Mikroprojekt 2 - KREATIVGRUPPE OBERE TALSANDTERRASSEN - ... UND WER HAT UNS GEFRAGT???

Träger:
Susanne Effenberger
Marie-Curie-Straße 20
16303 Schwedt/Oder

s.effenberger-svo@schwedt.de

Inhalt/Konzept:
Dieses Projekt richtet sich an die Frauen aus dem Soziale-Stadt-Gebiet, die seit Schließung des Stadtteilbüros ihren 2-Wöchentlichen Anlauf-, Beratungs- und Gesprächstreffpunkt verloren haben und durch ihre Arbeitslosigkeit den sozialen Kontakt zu verlieren drohen. Mit ihnen soll eine neue Kontakt- und Kreativrunde gegründet werden und darüber hinaus durch Unterprojekte im ganzen Projekt an ihrem Selbstbewusstsein, -vertrauen und ihrer Selbststärkung gearbeitet werden.

Als Projektergebnis wird unter anderem ein Buch entstehen, welches die Frauen unter Anleitung erarbeiten und deren Inhalt ihr Stadtgebiet ist. Die Entwicklung des Stadtgebietes in den letzten Jahren aus ihrer Sicht, Abriss, Wegzug von Bekannten und Freunden etc. Die Frauen interviewen sich gegenseitig und erarbeiten einen Fragenkatalog, mit dem sie sich in die Straßen ihres Stadtgebietes begeben und Passanten, die interessiert sind interviewen und fotografieren, was Mut verlangt und Selbstvertrauen aufbaut. Sie durchstöbern bei den 2-Wöchentlichen Treffen gemeinsam ihre Alben nach Fotos aus dem Stadtgebiet, erweitern bei gemeinsamen Fotografier-Wanderungen durch ihr Stadtgebiet das Buch durch neue Fotos und können somit die Veränderungen in ihrem Leben auf- und verarbeiten. Vor Entstehung des Buches bekommen die Frauen zahlreiche Crashkurse unter anderem in Windows, Word, Excel, Powerpoint und zu Fragen, wie: Ich habe eine Digitalkamera, wie kann ich sie bedienen und wie lade ich die Bilder runter? Wie scanne ich ein Foto ein und wo kann ich es einfügen? Es sind gemeinsame Besuche in Ausstellung vorgesehen, welche auch durch gemeinsame Erfahrungen und Eindrücke den Zusammenhalt dieser Frauen stärken und sie über den Rand ihres Stadtgebietes gucken lassen sollen.

Eine Frau, aus dieser Kreativgruppe die auch in der Vergangenheit an fast jedem Treffen teilgenommen hat, wird die Organisation und Leitung auf Honorarbasis übernehmen.

Zielgruppe:
Arbeitslose, Langzeitarbeitslose

Förderzeitraum:
01.03.2011 – 31.12.2011

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Mikroprojekt 3 - JUNGEN - ENGAGIERT FÜR SCHWEDT/ODER - JeS

Träger:
KINDERVEREINIGUNG Schwedt e. V.
Berliner Straße 143
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 511910
Fax: 03332 - 511910

manuela.schmidt30@yahoo.de


Inhalt/Konzept:
Zentrales Anliegen des Konzeptes "JeS" ist es, mit Jungen an Themen und Inhalten zu arbeiten, die sie für sich selbst als wichtig und für ihr Leben als relevant erleben. Der Fokus liegt hierbei auf dem Übergang der Jungen von Schule in das Berufsleben in der Berücksichtigung der eigenen Hoffnungen, Ängste, Wünsche und Probleme. Wesentlich hierbei sind nicht nur die Probleme die, die Jungen selber haben sondern auch die, die sie anderen bereiten.
Gleichzeitig bildet das Projekt einen Baustein in der Unterstützung der Jungen in der Entwicklung zu einer emotional lebendigen,sozialverantwortlichen und selbstreflexiven Persönlichkeit

Dabei sind uns folgende Akzente wichtig:- Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit, die auf Achtung und Wertschätzung basiert
- Erziehung zu einer Achtung der sozialen Gemeinschaft in ihrer Vielfältigkeit und zu einer Übernahme von Verantwortung in der Gemeinschaft
- die kritische, hinterfragende Auseinandersetzung mit tradierten Rollenbildern


Die Umsetzung des Projektes soll in 4 Etappen erfolgen:
1. Etappe (März bis Mitte April) Vorbereitung der Aktivitäten für die Projektumsetzung
Arbeitstreffen mit WAt-Lehrern der Schulen, Arbeitstreffen mit den vertretern der beteiligten Unternehmen der Gesundheits-, und Sozialwirtschaft, Vorbereitung Boys`Day am 14. April 2011


2. Etappe (April bis Anfang Mai) Durchführung des Boys`Day am 14.04.2011 als Berufserkundungstour an eine Altenpflegeschule mit theoretischen und praktischen Aspenkten. Vorstellung des Projektes für die Fortführung durch 15 Jungen in Schwedt/Oder.


3. Etappe (Mai bis Anfang Dezember) Tätigkeiten der Jungen in sozialen Berufsfeldern in Schwedter Unternehmen (1mal die Woche bis zu 2 Stunden), Qualifizierung der Jungen für und in der Arbeit (1 mal monatlich bis zu 2 Stunden), Teilnahme an der sam 2011


4. Etappe (Dezember) gemeinsame Nachbereitung und Reflexion des Projektes, Übergabe der Zertifikate, Erarbeitung einer Dokumentation

Zielgruppe:
Schüler, Multiplikatoren (generell), Eltern

Förderzeitraum:
01.03.2011 – 31.12.2011

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Mikroprojekt 4 - SELBST-BEWUSST-SEIN

Träger:
Kunstverein Schwedt e. V.
Gerberstraße 2
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 512410
Fax: 03332 - 512411

kontakt@kunstverein-schwedt.de

Inhalt/Konzept:
Das Projekt des Kunstvereins Schwedt e.V. wendet sich nicht an die Verweigerer, nicht an die Abbrecher, nicht an die offensichtlich ganz Schwierigen, es wendet sich an die Jugendlichen, die häufig unbeachtet in der Schule sind, weil sie nicht laut und provozierend auftreten. Es wendet sich an die, die oft mit wenig Selbstbewusstsein ihre Schullaufbahn bestreiten, deren Fähigkeiten unspektakulär sind, die ein oder mehrere Talente in sich haben, die von ihrem Umfeld wenig beachtet werden, weil scheinbar nicht gebraucht oder mit wenig Anerkennung bedacht, unnütz also. Der Kunstverein will mit seinem Projekt solche leisen Talente entdecken, behutsam fördern, in kreatives Selbstbewusstsein münden lassen.
Wir bieten ihnen ein Kunstprojekt an, in dem sie Gemeinsamkeit erleben, Erfolge haben und Anerkennung finden. Das Projekt des Kunstvereins unter dem großen Motto „STÄRKEN VOR ORT“ soll aus Gesprächen, Ausstellungsbesuchen, praktischen künstlerischen Tätigkeiten und anderen gemeinsamen Erlebnissen bestehen. Sichtbare Ergebnisse werden in einer besonderen Präsentationsform präsentiert. Zunächst soll ein fester wöchentlicher Treffpunkt geschaffen werden in der Galerie am Kietz. Hier ist ein Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur, sind immer Ausstellungen zu sehen, mitunter Künstler zu treffen, und es kann in einer Druckwerkstatt bzw. mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen gearbeitet werden.
Aus den Begegnungen mit den Künsten und Künstlern können die Jugendlichen erkennen, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, sich zu Fragen und Problemen, die sie beschäftigen zu äußern. Sie werden andere Lebensweisen kennen lernen, Toleranz und Verständnis sollen dabei wachsen. Die neu zu entdeckenden Sicht- und Lebensweisen sollen den Horizont der Jugendlichen erweitern, sie ermuntern, eigene Wege zu gehen und ihnen bei der Gestaltung ihrer Zukunft helfen.
Die Jugendlichen werden sowohl handwerklich als auch künstlerisch tätig sein, Produkte und eigene Werke schaffen, Stolz darüber und über die erworbenen Fähigkeiten entwickeln und damit ihr Selbstbewusstsein stärken.

Zielgruppe:
Schüler/-innen

Förderzeitraum:
01.03.2011 – 31.12.2011

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Mikroprojekt 5 - INSZENIERUNG EINES JUGENDSTÜCKES

Träger:
THEATER Stolperdraht
Kinder- und Jugentheater in Schwedt e. V.
Berliner Straße 52
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 - 23551
Fax: 03332 - 838295

Inhalt/Konzept:
Um ihr Leben in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts verantwortungsvoll zu meistern, brauchen Jugendliche neben einer soliden Schul- und Berufsbildung genau solche Kompetenzen, die weniger mit Wissen als vielmehr mit Lebenskunst zu tun haben. Sie brauchen Gewissheit über die eigenen Stärken, Mut, die Dinge kritisch zu betrachten, Vertrauen in die eigene Kraft und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen - für sich und andere.
Die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen ist ein zentrales Ziel der kulturellen Kinder- und Jugendbildung. Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen werden gefördert im aktiven Umgang mit der Theaterkunst. Viele Jugendliche verbringen ihre Freizeit in unserem Verein. Das jungen Menschen in dieser Zeit viel lernen - auch jenseits der "Fachdisziplin" - steht für alle Beteiligten außer Frage. Kulturelle Bildungsarbeit fördert eine Vielzahl von Kompetenzen: Kreativität, Teamgeist, Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, Flexibilität, Organisationstalent und Improvisationsfähigkeit. Diese Kompetenzen sollen die Jugendlichen bei der Inszenierung unter Beweis stellen. Sie werden von Anfang an mit einbezogen. Die Jugendlichen treffen die Stückauswahl. Dabei müssen sie folgende Faktoren beachten: Aktualität des Themas; Identifikation mit dem Stück; praktische Durchführbarkeit; darstellerisches Potential.
Die Jugendlichen fertigen, in Absprache mit dem Regisseur, Entwürfe für das Bühnenbild und die Kostüme an und sind bei der Herstellung beteiligt. Sie sind verantwortlich für die Gestaltung der Plakate und den Inhalt des Progammheftes.
Bei ihren Aktivitäten erhalten die Jugendlichen Unterstützung durch den Projektleiter, den Regisseur sowie die Theaterleitung.
Die kulturelle Bildungsarbeit bietet für junge Menschen wichtige Lernchancen. Die hier gemachten Erfahrungen prägen ihre Persönlichkeit, Werthaltung und Weltsicht. Bislang gab es für diese Lernerfahrungen keinen sichtbaren Nachweis und damit wenig Anerkennung für die in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung entwickelten Stärken. Genau diese Wirkung sichtbar zu machen, ist Ziel des Kompetenznachweis Kultur. Der Kompetenznachweis dokumentiert das künstlerisch-kreative Tun und die hierbei erworbenen Schlüsselkompetenzen.

Zielgruppe:
Schüler/-innen, Schulverweiger/-innen

Förderzeitraum:
01.02.2011 – 15.12.2011

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Mikroprojekt 6 - "STARKE ELTERN - STARKE KINDER"

Träger:
Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V.
Kreisverband Uckermark
Geschäftstelle Angermünde
Straße des Friedens 5 a
16278 Nagermünde
Telefon: 03331 - 32435
Fax: 03331 - 23649

uckermark@volkssolidaritaet.de

Inhalt/Konzept:
Förderung junger Eltern bzw. Alleinerziehende mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren durch Angebote von sozialer Gruppenarbeit zu Themen der Elternbildung

Das Projekt „Starke Eltern = starke Kinder“ wendet sich an junge Eltern oder Alleinerziehende aus der oben beschriebenen Zielgruppe.
In einer 9monatigen Laufzeit sollen abgestimmte Themen die junge Familien immer wieder beschäftigen, modulartig in Form von Workshops erarbeitet werden.
Ohne „Schulmeisterei „ entsteht in der Gruppe ein moderierter Erfahrungsaustauch, ein Wissenszuwachs und damit auch ein Zuwachs an Eltern-Kompetenz.

In der zweiten Ebene profitieren die Kinder dieser Eltern von dieser Maßnahme, indem ihre Eltern sich mit Themen auseinandersetzen wie:- Spielmethoden in bestimmten Altersgruppen ( Elternbildung = Lieder singen, Fingerspiele, Bewegungsspiele an frischer Luft, spielzeugfreie Woche, basteln aus Naturmaterial, )........
- Kreativität angeboren oder erlernbar?
- Gelungene Kommunikation
- Werte und Wertevermittlung zwischen den Generationen
- Gesunde Ernährung - preiswert Kochen
- Gesundheitserziehung Wie wichtig sind U1 – U9?
- Welche Vorteile bringt ein gut geführtes Haushaltsbuch?
- usw.

Darüber hinaus soll die Tatsache, dass ein großer Teil des Projektes im Nachbarschaftszentrum und in Verbindung mit der Freiwilligenagentur stattfindet, auch dazu führen, dass Partnerschaften der Nachbarschaft zur Unterstützung der jungen Familie angebahnt werden, die nach Abschluss des Projektes weiter wirken.
Darüber hinaus werden die Mütter durch Kommunikationstraining, Bewerbungsübungen und andere Maßnahmen dabei unterstützt, den Einstieg in das Berufsleben möglicherweise wieder zu schaffen. Weiterbildungsmaßnahmen in der gewünschten Berufsrichtung werden gesucht, unterstützt und begleitet.
Ehrenamtliche Paten sollen eine gezielte Förderung unterstützen. Eine fachliche Erprobungsphase einbegriffen.

Zielgruppe:
Alleinerziehende, berufliche Ersteinsteiger/-innen, Berufsrückkehrer/-innen, Wiedereinsteiger/-innen, Eltern, ehrenamtlich Tätige

Förderzeitraum:
01.03.2011 – 15.12.2011

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Links

• www.schwedt.eu
• www.schwedt.de/sozialestadt
• www.schwedt.de/los
• www.los-online.de
• www.bmfsfj.de
• www.esf-regiestelle.eu
• europa.eu

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Kontakt

Lokale Koordinierungsstelle "Stärken vor Ort"
Koordinatorin Simone Bittner
Dr.-Theodor-Neubauer-Straße 5
16303 Schwedt/Oder

Telefon: 03332 - 446772
Fax: 03332 - 446702

sks.stadt@schwedt.de


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Impressum


Verantwortlich für den Inhalt:

Lokale Koordinierungsstele "STÄRKEN vor Ort"
Koordinatorin Simone Bittner
Dr.-Theodor-Neubauer-Straße 5
16303 Schwedt/Oder

Gestaltung & Umsetzung:
Susanne Effenberger
s.effenberger-svo@schwedt.de

Fotografie & Bildbearbeitung:
Susanne Effenberger

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